2023 Chevillard Jacquère
2023 Chevillard Jacquère
Der Wein duftet nach Zitronen, reifem Apfel und Kräutern, begleitet von feinen Hefearomen. Am Gaumen ist er geradlinig und lebendig mit einem erquickenden Abgang.
90/100 Punkte Konstantin Baum
Frankreich hat wahrlich keinen Mangel an berühmten Weinregionen. Bordeaux, Burgund, Champagne, Rhône – und dann gibt es Savoie.
Gut 2.000 Hektar Reben, versteckt am Fuß der Alpen. Weinberge in Höhen, in denen anderswo über Schneeketten diskutiert wird. Rebsorten wie Jacquère und Mondeuse, die außerhalb der Region kaum jemand kennt. Mit anderen Worten: ein ziemlich guter Ort, um interessante Weine zu finden.
Das Potenzial war immer da: kühle Lagen, steile Hänge, eigenständige Rebsorten und eine Frische, die nicht im Keller erfunden werden muss. Inzwischen gibt es immer mehr Winzer, die verstehen, was sie da vor der Haustür haben.
Einer der spannendsten ist Matthieu Goury von der Domaine de Chevillard. Gleich mit dem ersten Jahrgang wurde er von der Revue du Vin de France zur Entdeckung des Jahres gekürt. Nicht schlecht für einen Anfänger. Zum Glück war ich schon bei ihm, bevor alle anderen dieselbe Idee hatten. Deshalb bekommen wir weiterhin eine kleine Allokation seiner mittlerweile weltweit gesuchten Weine. Der Jacquère stellt einen hervorragende Einstieg in sein Sortiment dar – leicht, aber tiefgründig.
Der Wein duftet nach Zitronen, reifem Apfel und Kräutern, begleitet von feinen Hefearomen. Am Gaumen ist er geradlinig und lebendig mit einem erquickenden Abgang.
90/100 Punkte Konstantin Baum