2021 Arco Pario
2021 Arco Pario
Der Wein duftet nach Blutorange, Rumtopf und getrockneten Heidelbeeren. Am Gaumen ist er kraftvoll und geschmeidig mit einem langen und intensiven Abgang.
94/100 Punkten Konstantin Baum
94+/100 Punkten Vinous
Experimentierfreude wird in der Weinbranche nicht immer unterstützt. In der „Alten Welt“ sollen die strikten Anweisungen in bestimmten Ursprungsbezeichnungen wie Bourgogne AOC, Deutscher Qualitätswein oder Barbaresco DOCG Traditionen bewahren und die Identität einer Region schärfen, das Regel-Korsett passt aber nicht jedem. Einer dieser Aussteiger ist Luca von Arco, der seit mehreren Jahren die meisten seiner Weine als IGT Veneto abstuft.
An der Qualität liegt es bei ihm nicht, wie auch der Pario zeigt. Pario heißt so viel wie ebenbürtig oder ausgeglichen, weil bei der Herstellung die Hälfte der Corvina, Rondinella und Molinara Trauben frisch von der Rebe kommt und die andere Hälfte getrocknet wird, wie man es von der Amaroneherstellung kennt. Die frische Frucht und die Rosinen zeigen sich im Wein auf unterschiedliche Weise. Die eine Hälfte bring Aromen von Brombeeren und Kirschen mit, die andere Hälfte steuert Noten von getrockneten Pflaumen und Feigen bei. Am Gaumen ist der Wein kraftvoll und schmelzig mit einem langen harmonischen Abgang.
Der Wein duftet nach Blutorange, Rumtopf und getrockneten Heidelbeeren. Am Gaumen ist er kraftvoll und geschmeidig mit einem langen und intensiven Abgang.
94/100 Punkten Konstantin Baum
94+/100 Punkten Vinous