2019 Arco Amarone della Valpolicella
2019 Arco Amarone della Valpolicella
Der Wein duftet nach Rosinen, Amarenakirschen und Rumtopf. Er zeigt sich reichhaltig und intensiv am Gaumen mit viel Kraft, geschmeidigen Tannine und einem langen Abgang.
95/100 Punkte Konstantin Baum
96/100 Punkte Vinous (für den 2017er)
Es gibt eine Handvoll Weine in Italien, die die Spitze der Qualitätspyramide darstellen. Sie sind begehrt bei Sammlern rund um den Globus und ihr Name allein trägt Gewicht und erregt Erwartungen. Zu diesen Weinen gehören Barolo, Barbaresco, Brunello und auch ein Wein ohne „B“ im Namen: Amarone.
Im Veneto, vor den Türen von Verona, entsteht dieser außergewöhnliche Wein. Die fast ausschließlich in der Region angebauten Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella wachsen über den Köpfen der Winzer in Pergolas. Nach der Lese werden gesunde Trauben in Körben eingelagert und für 100 bis 120 Tage getrocknet. Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Beeren Wasser verlieren, und somit die Aromen, der Zucker und die sonstigen nicht flüssigen Bestandteile konzentriert werden.
Wenn die Trauben ungefähr ein Drittel des Wassers verloren haben und deutlich geschrumpft sind, werden sie eingemaischt und vergoren. Der fertige Amarone ist reichhaltig und intensiv. Er gleitet geschmeidig über die Zunge und ist in seiner Konzentration einzigartig.
Die Trauben, denen ich im Herbst mit Luca Fedrigo in seinem Weingut Arco beim Trocknen zuschaute, werden jetzt gerade in Amarone verwandelt. Luca versteht sich auf sein Handwerk wie kaum ein anderer. Er hat schließlich bei den Besten gelernt und macht seit vielen Jahren mit Bedacht seinen eigenen Amarone.
Der Wein duftet nach Rosinen, Amarenakirschen und Rumtopf. Er zeigt sich reichhaltig und intensiv am Gaumen mit viel Kraft, geschmeidigen Tannine und einem langen Abgang.
95/100 Punkte Konstantin Baum
96/100 Punkte Vinous (für den 2017er)