Es gibt eine Handvoll Weine in Italien, die die Spitze der Qualitätspyramide darstellen. Sie sind begehrt bei Sammlern rund um den Globus und ihr Name allein trägt Gewicht und erregt Erwartungen. Zu diesen Weinen gehören Barolo, Barbaresco, Brunello und auch ein Wein ohne „B“ im Namen: Amarone.

Im Veneto, vor den Türen von Verona, entsteht dieser außergewöhnliche Wein. Die fast ausschließlich in der Region angebauten Rebsorten Corvina, Corvinone und Rondinella wachsen über den Köpfen der Winzer in Pergolas. Nach der Lese werden gesunde Trauben in Körben eingelagert und für 100 bis 120 Tage getrocknet. Dieser Prozess sorgt dafür, dass die Beeren Wasser verlieren, und somit die Aromen, der Zucker und die sonstigen nicht flüssigen Bestandteile konzentriert werden.

Wenn die Trauben ungefähr ein Drittel des Wassers verloren haben und deutlich geschrumpft sind, werden sie eingemaischt und vergoren. Der fertige Amarone ist reichhaltig und intensiv. Er gleitet geschmeidig über die Zunge und ist in seiner Konzentration einzigartig.

Die Trauben, denen ich im Herbst mit Luca Fedrigo in seinem Weingut Arco beim Trocknen zuschaute, werden jetzt gerade in Amarone verwandelt. Luca versteht sich auf sein Handwerk wie kaum ein anderer. Er hat schließlich bei den Besten gelernt und macht seit vielen Jahren mit Bedacht seinen eigenen Amarone.

Der Wein duftet nach Pflaumen, Rosinen, Kirsche und Zimt. Er schmiegt sich sanft an den Gaumen an. Die Tannine sind geschmeidig und der Abgang ist sehr lang und reichhaltig.

94/100 Punkte Konstantin Baum

Einheit:
0,75 l
Jahrgang:
2017
Weinart:
Rotwein
Rebsorte:
Cuvée Rot
Geschmack:
trocken
Alkoholgehalt:
16,5%
Ausbau:
Holzfass
Trinktemperatur:
17 - 19
Trinkreife:
2020 - 2032
Herkunft:
Italien
Region:
Venetien
Weingut:
Arco Santa Maria di Negrar 37024
Ökosiegel:
konventionell
Zusatzstoffe:
enthält Sulfite
Lieferzeit:
innerhalb von 3 Werktagen